«Gerade gestern». Publizist Martin Meyer liest aus seinem aktuellen Buch

16.08.2019, 21:15 Uhr

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Wann sind die Dauerwelle, Karl May und das HB-Männchen aus unserem Alltag verschwunden? Martin Meyers kleine Geschichte des Alltäglichen.

Plötzlich ist da etwas verschwunden: Ein Automodell, das über viele Jahre das Bild der Städte bestimmte. Eine Frisur, die Frauen begehrenswert machte. Die Kleinanzeige, die dem einsamen Mann helfen sollte, gerade diese Frau zu finden. Auch Filme, Redewendungen, Umgangsformen, die noch vor wenigen Jahrzehnten zum Alltag gehörten: verschwunden. Und niemand kann sagen, wann. In wunderbaren Prosastücken erinnert Martin Meyer daran, was den Alltag vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren ausmachte. Und er regt dazu an, die eigenen Erinnerungen zu überprüfen: Wie hat sich die Welt verändert, wie hat man sich selbst verändert? Eine kleine Kulturgeschichte des Verschwindens.

Martin Meyer studierte Philosophie, Literatur und Geschichte und wurde Redaktor im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, das er von 1992 bis 2015 leitete. 2004 wurde er für Krieg der Werte mit dem Europäischen Essay-Preis Charles Veillon ausgezeichnet.

Kosten: CHF 15.00

Ort

Hotel Waldhaus

Informationen & Kontakt

Hotel Waldhaus
Via da Fex 3
7514 Sils / Segl Maria
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