Die vierte Generation

Mit Glück und Geschick konnte die nächste Generation auf diese Erfolge aufbauen und sie weiter führen. Felix Dietrich-Kienberger und seine Frau Maria teilten sich zunächst zehn Jahre mit bestem Erfolg die Verantwortung mit ihren Eltern/Schwiegereltern Rolf und Rita Kienberger, bevor sie sie ebenso erfolgreich allein übernahmen. Ab 1989 war es dann ein Dreigestirn, mit dem Hinzukommen von Marias Bruder Urs Kienberger, einem Volkswirt und Sprach- und Zahlenvirtuosen. Das Waldhaus fand zur bis anhin grössten Blüte seiner über hundertjährigen Geschichte.

Nach dem Grundsatz «Respekt vor der Geschichte und Mut zur Entwicklung» wurde mit Hilfe namhafter Architekten wie Peter A. Casada aus Zürich, Quintus Miller & Paola Maranta aus Basel und Armando Ruinelli aus Soglio sorgfältig die historische Substanz in Szene gesetzt, ohne dabei notwendige Modernisierungsmassnahmen zu vernachlässigen. Das Engagement des «Dreigestirns» galt aber ebenso dem betrieblichen und ethischen Fundament des Familienunternehmens. Dies alles krönte ICOMOS, der Internationale Rat für Denkmalpflege, 2005 mit der Auszeichnung «Historisches Hotel des Jahres».

  • 1977–2010 Maria und Felix Dietrich-Kienberger bis 1987 mit Rolf und Rita Kienberger-Müller
  • 1989–2014 Urs Kienberger ab 2010 mit Claudio Dietrich und Patrick Dietrich