Die dritte Generation

In die Aufbruchsstimmung der Nachkriegszeit und die in alles Neue verliebten Jahre des «Wirtschaftswunders» schien das alte Waldhaus zunächst nicht mehr recht zu passen. Es war der grosse Verdienst der dritten Generation, dass sie sich davon nie beirren liessen in ihrem festen Glauben an das Haus und an unseren einmaligen Ferienort.

Mit einer positiven Ausstrahlung, die allen Schwierigkeiten trotzte, aber auch mit zäher Arbeit und Ausdauer und wohlbedachter Risikofreude erreichten Rolf Kienberger, Sohn von Oskar und Helen, und seine Frau Rita Kienberger-Müller den längst verdienten Aufschwung. Rolf Kienberger drängte den zögernden Vater 1955 zur Wiedereinführung der Wintersaison – zuerst nur einer kurzen, ab 1964 dann wieder einer ganzen. Mit dem Bau des Hallenbades im Jahr 1970 durch Architekt Otto Glaus setzten sie einen wichtigen Impuls. Der boomende Skilanglauf und die stetige Entwicklung der Skigebiete in und um Sils Maria taten ein weiteres. Die erfreuliche Auslastung machte bald eine Erweiterung des Speisesaales notwendig.

Durch diese und viele weitere Investitionen erreichten sie eine Verjüngung der Gäste und zogen vor allem auch viele Familien mit Kindern an, die dem Waldhaus bis heute treu geblieben sind.

  • 1950–1987 Rolf und Rita Kienberger-Müller bis 1960 mit Oskar und Helen Kienberger-Giger ab 1977 mit Felix und Maria Dietrich-Kienberger